Demografischer Wandel
Der Demografische Wandel bedeutet für den Rettungsdienst und seine Mitarbeiter/innen eine steigende Zahl der Einsätze.
Damit verbunden steigen die Belastungen für Rettungsassistenten/innen.
Dem steht eine deutliche Verschiebung der Altersgruppe, der im Einsatz tätigen, Mitarbeiter/innen gegenüber. Eine stetige Verjüngung der Arbeitnehmer kann und soll aber nicht das Ziel einer Einrichtung sein, denn gerade die erfahrenen Mitarbeiter/innen tragen dazu bei, den betrieblichen Ablauf aufrecht zu erhalten. Es muss also das Ziel sein, die Alterstruktur der Belegschaft in einem gesunden Mischungsverhältnis zu halten. Das Projekt soll gerade in diesem Bereichen greifen und einen Ausgleich herstellen. So ist die verweildauer der Arbeitnehmer/innen im körperlichen und Fachlich kompetenten Zustand zu sichern.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in seinem Zukunftsreport Demographischer Wandel aus dem Jahr 2000 beschrieben, wie wichtig es ist, dem physischen und psychischen Verschleiß entgegen zu wirken. Nicht das Alter ist das Problem sondern wenn das Verhältnis der Arbeitsanforderungen auf der einen Seite und dem Individuellen Leistungsvermögen auf der anderen Seite nicht mehr stimmt.
Ein frühes Erkennen und Intervenieren von psychischen und physischen Erkrankungen, ein verringern der Fluktuation, aber auch ein kontinuierliches Ausbildungskonzept tragen dazu bei, den Absentismus und den daraus entstehenden wirtschaftlichen Schaden einzuschränken.
Fach- und Berufsspezifische Weiterbildungsseminare in Kombination Gesundheitsfördernden Unterrichtseinheiten bringen Mitarbeiter/innen auf ein gleichwertiges Bildungsniveau, zu einem gesundheitsbewussten Arbeiten, und schlagen sich in der Motivation und Sicherheit der Arbeitnehmer/innen nieder.
Ein wichtiger Projektbestandteil zeigt sich in der Angleichung Älterer und Jüngerer Mitarbeiter/innen in Bezug auf die Qualifikation und körperlichen Belastbarkeit.



